AWWR
Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr e. V. (AWWR) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung, und zwar
- AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen
- Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW 21
- GELSENWASSER AG
- Hochsauerlandwasser GmbH
- Mark-E AG
- RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH
- Stadtwerke Arnsberg
- Stadtwerke Bochum GmbH
- Stadtwerke Brilon
- Stadtwerke Essen AG
- Stadtwerke Fröndenberg GmbH
- Stadtwerke Hamm GmbH
- Stadtwerke Menden GmbH
- Stadtwerke Sundern
- Verbund-Wasserwerk Witten GmbH
- Wasserbeschaffungsverband Arnsberg
- Wasserbeschaffung Mittlere Ruhr GmbH
- Wassergewinnung Essen GmbH
- Wasserwerke Westfalen GmbH
Aufgabe dieser Unternehmen ist es, fünf Millionen Menschen, Gewerbe und Industrie im Ruhrgebiet und darüber hinaus mit jährlich rund 260 Millionen Kubikmetern Wasser zu versorgen.
Die Ruhr ist wegen nicht ausreichender Grundwasservorkommen unverzichtbare Basis für die Trinkwassergewinnung. Das Verfahren der Grundwasseranreicherung mit Oberflächenwasser ist hier die wichtigste Grundlage für die Trinkwasserversorgung. Die Wasserwerke entnehmen ihr Rohwasser der Ruhr, versickern es über große Sandfilterbecken in den Untergrund, zum Teil auch nach vorheriger Aufbereitung, und vermehren so das Grundwasser (Prinzip der künstlichen Grundwasseranreicherung).
Die Reinhaltung der Ruhr ist deshalb von existentieller Bedeutung.
Kooperation an der Ruhr
Die Wasserwirtschaft an der Ruhr basiert auf der traditionell guten Zusammenarbeit der Wasserwerke mit dem Ruhrverband: Der 1899 gegründete Ruhrtalsperrenverein, seit 1990 mit dem Ruhrverband vereinigt, sichert für die Wasserwerke die Bereitstellung von jederzeit ausreichenden Wassermengen durch Bau und Betrieb von Talsperren im Ruhreinzugsgebiet.
Als Rohstoff für die Trinkwassergewinnung werden an die Wassergüte der Ruhr hohe Anforderungen gestellt. Der 1913 gegründete Ruhrverband erhielt den gesetzlichen Auftrag zur Reinhaltung der Ruhr. Dazu betreibt er zurzeit 97 Kläranlagen.
Interessenvertretung
Wenn es um wasserwirtschaftliche Belange an der Ruhr geht, treten AWWR und Ruhrverband gemeinsam als Interessenvertreter für den Fluss ein. Die Qualität des Ruhrwassers ist stets auszurichten am Maßstab der Verwendbarkeit für die Trinkwassergewinnung.

