- Konzept.
- Aquarius Wassermuseum.
- Haus Ruhrnatur.
Museumspädagogische Konzepte
Hilfen zum eigenen Entdecken
Entdecken heißt Lernen. Dieser alte Grundsatz der Pädagogik stellt die Lehrenden vor die Aufgabe, die Kinder entdecken zu lassen. Was in der Schule oft schwer fällt, das geht in den RWW-Museen Haus Ruhrnatur und Aquarius fast wie von selbst. Experimentieren, Forschen und Mitmachen stehen im Mittelpunkt der Museumspädagogik in den beiden Einrichtungen. Neue Sichtweisen zu vermitteln, ist das Selbstverständnis der museumspädagogischen Teams. Die rege Nachfrage spricht für die Qualität ihrer Angebote für Lehrende und Lernende aller Altersstufen. Als außerschulische Lernorte sind das Aquarius Wassermuseum und das Haus Ruhrnatur seit Jahren feste Begriffe in der regionalen und überregionalen Schullandschaft.
Beide Museen sind dem vorbeugenden Gewässerschutz verpflichtet. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur ist die Voraussetzung für eine intakte Umwelt, aus der wir unser kostbarstes Lebensmittel gewinnen: Trinkwasser. Zudem geht es um die Frage: Wie können wir unsere Ressourcen - Wasser und Energie - zukünftig nachhaltig, effizient und umweltschonend nutzen?

Die Ökologische Station Haus Ruhrnatur legt ihren Schwerpunkt auf Naturerfahrung, Aktionen, Projekte und Exkursionen in die nähere Umgebung sowie auf den Kontakt mit heimischen Tieren und Pflanzen. Die Dauerausstellung mit ihrem ganzheitlichen Konzept fasziniert Menschen jeden Alters. Unmittelbare Sinneserfahrung, das Fühlen eines Bisamfelles zum Beispiel, das Belauschen von Vogelstimmen oder das Füttern eines Flusskrebses hinterlassen Eindrücke, an die sich die Besucher noch lange erinnern. Kinder und Erwachsene können zudem in der erweiterten Dauerausstellung zu den Themen Klima und regenerative Energien unter anderem in sogenannten Bionikwerkstätten experimentieren und forschen.

Die Vielschichtigkeit des Themas Wasser findet im interdiziplininären Aquarius-Konzept ihren Ausdruck: Neben naturwissenschaftlichen Zusammenhängen stehen auch industrie-, technik- und kulturhistorische Aspekte sowie Fragen der Trinkwasserversorgung im Fokus. Neue übergreifende Themen wie "virtuelles Wasser" ergänzen seit Juni 2010 die Ausstellung. Komplexe Zusammenhänge sinnlich zu erfahren, ist der Ansatz des Aquarius Wassermuseum. Auf spielerische Art erschließt sich dieser faszinierende "Wissensspeicher" über Multimedia-Präsentationen und ausgefeilte Computer-Technik. Das Erlebnis der interaktiven Ausstellung wird museumspädagogisch begleitet und im Gespräch über die erfahrenen Inhalte reflektiert. Schulklassen arbeiten in Kleingruppen, angeleitet durch Museumspädagoginnen und -pädagogen und unterstützt durch jahrgangsspezifisch und thematisch differenzierte Arbeitsbögen. Eine weitere Vertiefung ermöglichen angeleitete Wasserexperimente bis hin zum "Wasserdiplom".

