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Uran im Trinkwasser: Für RWW kein Problem!
Das Trinkwasser der RWW erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Bei aktuell durchgeführten Uran-Messungen wurden, sofern Spuren des Schwermetalls überhaupt nachweisbar war, extrem geringe und vollkommen unbedenkliche Werte gemessen.
Sie liegen zwischen <0,1 und 0,4 Millionstel Gramm pro Liter. „Das von uns gelieferte Trinkwasser ist damit für den lebenslangen Genuss und auch für die Zubereitung von Säuglings-Nahrung hervorragend geeignet“, sagt RWW-Sprecher Ulrich Schallwig anlässlich aktueller Medienberichte zum Thema Uranspuren im Trinkwasser.
Das Umweltbundesamt hat als Leitwert für Uran einen Wert von zehn Millionstel Gramm pro Liter Trinkwasser festgelegt. Dieser Wert soll bei der Novellierung der Trinkwasserverordnung gesetzlich verankert werden. Der Leitwert des Umweltbundesamtes schließt auch bei stetigem Genuss jegliche Gesundheitsgefährdung für alle Bevölkerungsgruppen aus. Der deutsche Leitwert ist strenger als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesprochene Empfehlung aus dem Jahr 2003, nach der 15 Millionstel Gramm Uran pro Liter Trinkwasser nicht überschritten werden sollten.
Das chemische Element Uran ist ein weit verbreitetes Schwermetall und überall auf der Erde in der Natur zu finden. Es kommt zum Beispiel in Gesteinen, Mineralien, Böden und Gewässern natürlicherseits vor. Insbesondere in einzelnen Mittelgebirgsregionen Deutschlands - unter anderem Erzgebirge, Fichtelgebirge und Schwarzwald, aber auch in einigen Teilen der norddeutschen Tiefebene - werden höhere Urangehalte nachgewiesen. Beim Thema „Uran im Trinkwasser“ geht es nicht um radioaktive Strahlung, sondern das chemisch-toxikologische Gefährdungspotenzial. „Wir kontrollieren unser Trinkwasser seit 2004 regelmäßig auf das Vorkommen von Uran und veröffentlichen die Ergebnisse auf unserer Homepage“, betont Schallwig. Sein Fazit: „Im Hinblick auf die Diskussion um Mikro-Spuren von Uran im Trinkwasser kann für das gesamte RWW-Versorgungsgebiet eindeutig Entwarnung gegeben werden.“
Die gemessenen Uran-Messwerte sämtlicher RWW-Trinkwässer im April 2010 sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Ruhrwasserwerke | Messwert in µg/l |
Mülheim-Styrum/Ost | 0,4 |
Mülheim-Styrum/West | < 0,1 |
Mülheim-Dohne | < 0,1 |
Essen-Kettwig | < 0,1 |
Grundwasserwerke | Messwert in µg/l |
Dorsten-Holsterhausen | 0,2 |
Reken-Melchenberg | < 0,1 |
Velen-Tannenbültenberg | 0,2 |
Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltbundesamt.de und als Download von der Homepage des BfR Bundesinstitut für Risikobewertung.

