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Uran im Trinkwasser: Für RWW kein Problem!
Das Trinkwasser der RWW erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Bei aktuell durchgeführten Uran-Messungen wurden, sofern Spuren des Schwermetalls überhaupt nachweisbar war, extrem geringe und vollkommen unbedenkliche Werte gemessen.
In der aktuellen Trinkwasserverordnung ist für Uran ein Wert von zehn Millionstel Gramm pro Liter Trinkwasser festgelegt. Dieser Wert schließt auch bei stetigem Genuss jegliche Gesundheitsgefährdung für alle Bevölkerungsgruppen aus. Der deutsche Leitwert ist strenger als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesprochene Empfehlung aus dem Jahr 2005, nach der 15 Millionstel Gramm Uran pro Liter Trinkwasser nicht überschritten werden sollten. Die Messwerte bei RWW liegen zwischen 0,2 und 0,4 Millionstel Gramm pro Liter.
Das chemische Element Uran ist ein weit verbreitetes Schwermetall und überall auf der Erde in der Natur zu finden. Es kommt zum Beispiel in Gesteinen, Mineralien, Böden und Gewässern natürlicherseits vor. Insbesondere in einzelnen Mittelgebirgsregionen Deutschlands - unter anderem Erzgebirge, Fichtelgebirge und Schwarzwald, aber auch in einigen Teilen der norddeutschen Tiefebene - werden höhere Urangehalte nachgewiesen. Beim Thema "Uran im Trinkwasser" geht es nicht um radioaktive Strahlung, sondern das chemisch-toxikologische Gefährdungspotenzial. Die im April 2013 gemessenen Uran-Messwerte sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Ruhrwasserwerke | Messwert in µg/l |
Mülheim-Styrum/Ost (Ruhr) | 0,2 |
Grundwasserwerke | Messwert in µg/l |
Dorsten-Holsterhausen | 0,2 |
Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltbundesamt.de und als Download von der Homepage des BfR Bundesinstitut für Risikobewertung.

