Virtuelles Wasser

Eine Ausstellungsebene im Aquarius Wassermuseum

Warenherstellung und Transport verschlingen je nach Produkt und Herstellungsort große Mengen an Wasser. Da man es den Produkten nicht ansieht, bezeichnet man es als "Virtuelles Wasser".

So verbergen sich in einer Tomate 13 Liter, in einem Kilo Rindfleisch sage und schreibe 16.000 Liter Wasser, die für die Herstellung benötigt werden.

An vier Stationen können die Besucher Wissenswertes zu diesem hochaktuellen Thema mittels Chipkarte und Scanner erfahren.

Eine Ausstellungsebene wurde neu in Szene gesetzt. Interaktive Exponate und ein opulentes Frühstücksbüffet machen auf das Thema neugierig.

Das interaktive Frühstücksbüffet mit seiner raffinierten "Multitouchfunktion" reagiert auf Berührung, aber auch auf Objekte wie Ei, Rindfleisch, Apfel, Milch und Brot. So erfährt man spielerisch Wissenswertes über verschiedene Nahrungsmittel und deren Gehalt an virtuellem Wasser.

In einer "Dusche" wird am Tagesablauf einer Familie dargestellt, was virtuelles Wasser ist und wie sich unser täglicher Wasserbedarf zusammensetzt: 122 Liter real gebrauchtes stehen mehr als 4.000 Liter virtuelles Wasser gegenüber. 

Beim Scannen von Alltagsprodukten wie Jeans, Auto oder Handy erfährt man, wie viel virtuelles Wasser sie enthalten und in welchen Ländern das Wasser verbraucht wird. Auch der eigene "Wasserfußabdruck" kann von Besuchern ermittelt werden.

Siehe auch:

Aquarius Wassermuseum
Burgstraße 70
45476 Mülheim an der Ruhr
T 0208 4433-390
E-Mail an Aquarius

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
(letzter Einlass 17 Uhr)
Montag geschlossen

Anfahrtsbeschreibung