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Schüler erwandern hohen Spendenbetrag

Über eine beachtliche finanzielle Hilfe konnte sich jetzt Beate Tohmé vom Kinderhilfswerk Global Care freuen. Vertreter der Luisenschule, Karl-Ziegler Schule, Willy-Brandt Schule, Gymnasium Broich, dem Rotary Club Mülheim-Uhlenhorst und RWW überreichten ihr am Mittwoch, 7. Juni, symbolisch einen Scheck über rund 11.785,50 Euro.

Beate Tohmé (vorne, Mitte) vom Kinderhilfswerk Global Care freut sich über 11.785,50 Euro für die Umsetzung wasserwirtschaftlicher Projekte in Bangladesch

Diese Summe kam beim Spendenlauf "Wandern für Wasser" am internationalen Tag des Wassers im März zusammen. Erstmals machten sich mehr als 500 Schülerinnen und Schüler mit jeweils drei Litern Wasser im Gepäck vom Haus Ruhrnatur auf den Weg zum Aquarius. Sie wollten bewusst machen, was Millionen Mädchen und Jungen in vielen Regionen der Welt jeden Tag leisten müssen, um ihr Grundbedürfnis nach Wasser zu befriedigen. Gleichzeitig war die Aktion als Spendenlauf angelegt, um mit den Geldern den Bau wasserwirtschaftlicher Anlagen in Bangladesch zu ermöglichen. 

Beate Tohmé ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen beteiligten Partnern aus Mülheim für die abermals große finanzielle Unterstützung. Es ist wieder ein toller Erfolg. Auch zu sehen, wie sich alle Partner hier engagiert haben." In diesem Jahr gingen vier Schulen an den Start. Erstmals mit dabei war das Gymnasium Broich. Die Schulen erliefen einschließlich einer Zusatzspende der Willy-Brandt-Schule exakt 5.785,50 Euro, der Rotary Club Mülheim-Uhlenhorst und RWW erhöhten jeweils um 3.000 Euro. Zudem wird sich diese Summe noch vervierfachen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert derartige Projekte im Verhältnis 1+3, so dass am Ende nicht nur die gesammelten fast 12.000 Euro zur Verfügung stehen, sondern eine Gesamtfördersumme von fast 48.000 Euro.

Im Vergleich zu Entwicklungsländern, wie Bangladesch, haben wir es in Deutschland sehr komfortabel: Wir drehen den Hahn auf und erhalten jederzeit frisches Trinkwasser, so viel wir wollen, in bester Qualität. Das ist für uns so selbstverständlich, dass wir kaum darüber nachdenken. In vielen Ländern der Erde ist es eben nicht so. Dort müssen unzählige Menschen mit extrem wenig Wasser auskommen. Die schlechte Qualität des oftmals ungereinigten Wassers ist zudem Ursache für viele Krankheiten. Kilometerlanges Wasserschleppen gehört für Kinder und Jugendliche zum Alltag - Schule und Bildung bleiben dabei oft auf der Strecke.

07.06.2017