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Pressemitteilungen

RWW stellt antike römische Wasserleitung dauerhaft aus

Ein fast 2000 Jahre altes Teilstück einer römischen Wasserleitung ist jetzt auf dem Vorplatz des Aquarius Wassermuseums der RWW in Mülheim an der Ruhr zu sehen - ein spektakuläres Zeugnis antiker Wasserversorgung.

Präsentieren sich neben dem antiken Bauwerk: (v.l.) Gudrun Schmitz, Bezirksregierung Köln, Prof. Hans Hermann Hofstadt, Architekt des Schutzbaus, Ramon Steggink und Andreas Macat (beide RWW)

Das knapp zwei Meter große und über sechs Tonnen schwere Segment wurde mit einem Spezialtransport aus Köln angeliefert. Andreas Macat, Leiter von Aquarius und Haus Ruhrnatur, ist erfreut angesichts der pünktlichen Ankunft: „Bei der Verkehrssituation auf der Autobahn A3 weiß man nie genau, ob ein Zeitplan eingehalten werden kann. Umso schöner, dass es heute geklappt hat.“ 

Bei Straßenbauarbeiten war vor drei Jahren in Hürth ein Abschnitt der sogenannten Eifelwasserleitung aus römischer Zeit freigelegt worden. Es handelt es sich um eine unterirdische Freispiegelleitung aus dem 1. Jahrhundert mit einer Tagesleistung von 20.000 Kubikmeter, die frisches Quellwasser aus der Eifel nach Köln leitete. Mit einer Länge von knapp 100 Kilometern gilt sie als Meisterleistung der Ingenieurskunst, die in der Antike nur von der Leitungstrasse Karthagos übertroffen wurde.  

Die freigelegte Leitung wurde in 20 Segmente aufgeteilt, fachgerecht nach denkmalpflegerischen und konservatorischen Gesichtspunkten restauriert. Das Konzept wurde von einem Team aus Vertretern der Denkmalbehörden, Archäologen und Restauratoren entwickelt, die Umsetzung hat federführend die Handwerkskammer Köln/ Bildungszentrum Butzweilerhof übernommen. Ein Abschnitt der antiken Wasserleitung wurde RWW überlassen. Auch andere öffentliche und private Träger haben einzelne Segmente erhalten.  

Macat erläutert, welche begleitenden Maßnahmen für eine dauerhafte Ausstellung noch anstehen: „Ein Schutzbau soll das Objekt vor Witterungseinflüssen schützen. Über den geschichtlichen Kontext, die Bergung und Restaurierung wird künftig eine Informationstafel Aquarius-Besucherinnen und -besuchern Aufschluss geben.“  

Mit der nebenan im umgebauten Wasserturm befindlichen Ausstellung möchte RWW Menschen für das Thema Wasser begeistern: Es zu schützen ist eine Aufgabe, die jeden von uns angeht. Ob einfach nur zum Trinken, im Haushalt, in der Freizeit, für Industrie, Verkehr oder zur Herstellung von Produkten - Wasser ist unverzichtbar. Aufklärung über die Bedeutung von Wasser und den Gewässerschutz ist zentrales Anliegen. „Und hierzu passt auch die Präsentation des Teilstücks der antiken Wasserleitung. Sie reiht sich in unsere bestehende Ausstellung ein und rundet sie sinnvoll ab“, ergänzt Macat abschließend.  

Kaum eine andere Epoche wie die römische Antike zeigt so klar, wie wichtig Wasser für die Entwicklung von Kultur, Zivilisation und urbanem Leben ist. Schon vor 2000 Jahren erkannten die Römer den Wert frischen Trinkwassers. Für die Versorgung der Stadt Köln bauten sie in nur fünf Jahren eine fast 100 Kilometer lange Wasserleitung - eine technische Glanzleistung.