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Pressemitteilungen

Auswirkungen des Hochwassers

In Abstimmung mit den Gesundheitsämtern ist seit dem 4. August, 14 Uhr, die Chlorung eingestellt. Es dauert in der Regel etwa eine Woche, bis es aus dem Netz verschwunden ist. Je nach Abnahmemenge und Durchfluss von Trinkwasser bzw. bis das gechlorte durch frisches Trinkwasser ersetzt ist.

28. Juli:

Zahlreiche Kontrollmessungen bestätigen weiterhin eine konstant gute Trinkwasserqualität. In Abstimmung mit den Gesundheitsämtern wird die Chlordosierung im Ruhrwasserwerk Mülheim-Styrum schrittweise reduziert. Wir planen, ab dem 4. August wieder komplett auf die Chlorung zu verzichten.

Dr. Anne Heyer, Leiterin Qualität: „Wir begleiten die Reduzierung und Rücknahme von Chlor mit einer umfangreichen Messreihe, um die einwandfreie Qualität des Trinkwassers weiter zu überwachen. Es kann allerdings noch einige Zeit dauern, bis kein Chlor mehr in den Leitungen ist, je nach Abnahmemenge und Durchfluss von Trinkwasser.“

Grundsätzlich hat sich die Gesamtsituation für die Trinkwasseraufbereitung und -förderung deutlich verbessert, jedoch werden weiterhin zahlreiche Wiederherstellungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt.

RWW ist auch Eigentümerin vom Haus Ruhrnatur und berichtet, dass aufgrund des Hochwassers die Statik des Gebäudes nicht zu Schaden gekommen ist. Erdgeschoss und Keller trocknen aktuell, ein großer Teil der elektrischen Leitungen funktioniert wieder. Alle Tiere wie Fische, Stabheuschrecken und Bienen sind wohlauf.

Fragen und Antworten zu Chlor finden Sie unter rww.de/chlor.

23. Juli:

Seit 20. Juli ist das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot aufgehoben. Die vorsorgliche Chlorung im Rahmen der Trinkwasserverordnung bleibt weiterhin bestehen. Wir sind nach wie vor in Gesprächen mit dem Gesundheitsamt, um die Chlorung schnellstmöglich einzustellen.

20. Juli:

Ab sofort ist das vergangene Woche vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot aufgehoben. Zahlreiche Kontrollmessungen haben eine konstant gute Trinkwasserqualität bestätigt. Alle Analyseergebnisse der letzten Tage zeigten keine bakterielle Auffälligkeiten. Die Trinkwasserqualität ist konstant gewährleistet. Ein Abkochen des Leitungswassers ist somit vor Verzehr nicht mehr erforderlich. 

Seitdem das Hochwasser abgelaufen ist, haben wir mit den Aufräumarbeiten auf unserem Gelände begonnen. Alles, was die Ruhr mitgetragen hat, entfernen wir gerade. Die Anlagen werden intensiv gespült, geprüft und  ggfs. repariert. Die Versorgung ist sichergestellt, es kann allerdings gelegentlich zu Druckschwankungen kommen. Trotz der aktuell deutlich verbesserten Situation müssen wir wegen des Jahrhunderthochwassers noch zahlreiche Wiederherstellungs- und Instandsetzungsmaßnahmen vornehmen. Das Flusswasser hatte zudem Treibgut wie Gehölze oder Erdreich mitgeschwemmt und auf dem Gelände hinterlassen.

Das Gesundheitsamt hat beschlossen, vorsorglich weiterhin eine Chlorung aufrecht zu erhalten. Abhängig von den Ergebnissen der weiteren Kontrollmessungen wird geprüft, ob die zusätzliche Desinfektionsmaßnahme in den nächsten Tagen schrittweise komplett eingestellt werden kann.

Ganz Bottrop, abgesehen von der Straße „Am Rhein-Herne-Kanal“ im Gewerbegebiet, wird mittlerweile aus dem Grundwasserwerk in Dorsten-Holsterhausen versorgt. Das war erforderlich, um betriebsfähig zu bleiben und die benötigte Wassermenge an die Einwohner zu liefern. Nach notwendigen Druckzonenumstellungen kann es durch die geänderte Fließrichtung des Wassers zu Braunfärbung des Trinkwassers kommen. In diesem Falle lassen Sie das Wasser so lange laufen, bis es klar ist.

Link zum WDR-Beitrag Lokalzeit Ruhr vom 20. Juli (circa ab 7:30 Min): https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/ruhr/videos/video-lokalzeit-ruhr----124.html

Bitte informieren Sie auch Ihre Freunde, Verwandte und Nachbarn, die betroffen waren.

Blog Lebensraum Wasser, zum Artikel: „Bürgerwarnsystem“ für Unwetter – 25square kündigt straßengenau 60 Minuten vorher an

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15. Juli 2021: Die aktuelle außergewöhnliche Hochwassersituation hat verursacht, dass das Uferfiltrat vom Flusswasser beeinträchtigt wird. Das führt – trotz der bewährten mehrstufigen Trinkwasseraufbereitung in den Werken Mülheim/Styrum-Ost und -West - zu einer Trübung des Trinkwassers, die kontinuierlich ansteigt. RWW desinfiziert das Wasser mit Ozon, UV-Licht sowie Chlor in extrem hoher Konzentration. Zusätzlich hat das Gesundheitsamt Mülheim bis auf Weiteres vorsichtshalber ein Abkochgebot angeordnet. Es betrifft ganz Mülheim, Oberhausen (südlich A42 oder nördlich A42 und westlich  A516/A3) und Bottrop (östlich Friedrich-Ebert-/Essener-Str. und südlich Horster Str.). Weitere Bereiche im Versorgungsgebiet von Ratingen, Velbert, Wülfrath und Heiligenhaus sind - wenn wir liefern - betroffen.

Unter trinkwasseranalysen können Sie Ihren Wohnort, Straße und Hausnummer auswählen. Wenn die Analyse zeigt, dass das Trinkwasser aus den Wasserwerken Mülheim/Styrum-Ost und Mülheim/Styrum-West kommt, ist es davon betroffen. Hier können Sie sich eine Karte ansehen, der orange markierte Bereich zeigt das betroffene Gebiet.

Das Hochwasser mit historischen Höchstständen hat die Trinkwasseraufbereitung in den Ruhrwasserwerken der RWW beeinträchtigt. Im Wasserwerk Kettwig kam es am zum Wassereinbruch in den Pumpenkeller. Rainer Roggatz, Leiter Technik: „Der Keller konnte durch Unterstützung der Feuerwehr Essen mit mehreren Einsatzfahrzeugen plus Mannschaft unter Kontrolle gebracht werden.“. Die automatische kontinuierliche Qualitätsmessung des Trinkwassers ist ausgefallen, da die Stromversorgung unterbrochen ist. Stündlich wurden deswegen Qualitätsmessungen an zahlreichen Punkten wiederholt, um die Qualität des Trinkwassers zu überprüfen. In den Mülheimer Werken ist das Wassergewinnungsgebiet großflächig überflutet. Mit der üblichen praktizierten Aufbereitung lässt sich die daraus entstehende Trübung nicht mehr zurückhalten, so dass mit Ozon, UV-Licht sowie Chlor in extrem hoher Konzentration desinfiziert werden muss – begleitet von Kontrollmessungen. Zusätzlich hat das zuständige Mülheimer Gesundheitsamt vorsichtshalber ein Abkochgebot ausgesprochen.

Kurzen Erläuterung unseres Mülheimer Verfahrens in der Variante für das Wasserwerk Styrum-Ost: Wir entnehmen Ruhrwasser, um es über Sandfilterbecken mechanisch und biologisch in der ersten Aufbereitungsstufe von organischem Material zu befreien. Dann folgt die Bodenpassage, wo sich das Wasser aus der Ruhr mit dem Grundwasser mischt (Uferfiltrat ist eine Mischung aus Fluss- und Grundwasser). Dann erfolgt in der nächsten Aufbereitungsstufe eine Behandlung mit Ozon, danach eine Mehrschichtfiltration, dann eine Filtration mit Aktivkohle. Am Ende der Aufbereitung erfolgt zur Sicherung der Trinkwasserqualität im Netz üblicherweise bei RWW die UV-Bestrahlung, jetzt ergänzt durch die nach Trinkwasserverordnung ebenfalls erlaubte Sicherheitschlorung.