Wasserschutzgebietsverordnungen

In einer Wasserschutzgebietsverordnung wird zum einen das Einzugsgebiet einer oder mehrerer Trinkwasserfassungsanlagen vollflächig unter Schutz gestellt, und zum anderen werden die einzelnen Maßnahmen zum Grundwasserschutz in diesem Gebiet beschrieben und die Gebote, Genehmigungspflichten und Verbote aufgeführt.

Die Trinkwasserschutzgebietsverordnung wird in NRW von der jeweils zuständigen Bezirksregierung als Obere Wasserbehörde herausgegeben und gilt im Allgemeinen für 40 Jahre. Für die Überwachung der Einhaltung der Verordnung sind die jeweiligen örtlichen Unteren Wasserbehörden zuständig.

Bei Anträgen auf Genehmigung von Bauvorhaben oder anderen Handlungen in einem Wasserschutzgebiet kann die zuständige Untere Wasserbehörde den Wasserversorger, der die Trinkwasserfassungsanlagen betreibt, um eine Stellungnahme bitten. Entscheidungsträger ist in jedem Fall die Behörde. 

Die Verordnungen für unser südliches Versorgungsgebiet, zum Beispiel für Mülheim-Styrum, finden Sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf. ... zur Bezirksregierung

Die Verordnungen für unser nördliches Versorgungsgebiet, zum Beispiel für Holsterhausen/Üfter Mark, finden Sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster. ... zur Bezirksregierung