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MERK’MAL - die Ergebnisse

Bilanzveranstaltung 2018 in unserem Aquatorium

Am 6. März 2018 - also ein Jahr nach dem Startschuss - sprach das Projektteam über ihre Ziele und Vorgehensweise sowie über die gewonnen Erfahrungen und erfüllten Erwartungen:

 

1. Das Sammlungskonzept wurde in Mülheim an der Ruhr erfolgreich implementiert. Bis zu 87 % der teilnehmenden Patienten haben die Urinbeutel genutzt.

 

2. Dank guter Anleitung, Unterstützung bei Organisation und Kommunikation ist das Sammlungskonzept mit vertretbarem Aufwand für die medizinischen Partner umsetzbar.

 

3. Der MERK'MAL-Verminderungsansatz war erfolgreich: Die Konzentration einzelner Röntgenkontrastmittel im Abwasser wurde deutlich reduziert.

 

4. Für den Einsatz von Urinbeuteln entstehen pro Untersuchung Zusatzkosten in Höhe von durchschnittlich unter 10 %. Das ist volkswirtschaftlich vertretbar und deutlich günstiger als zusätzliche Aufbereitungstechniken für Abwasser bzw. Trinkwasser.

 

5. Durch die MERK'MAL Infomaterialien und die Aufklärung in den Praxen steigt das Umweltbewusstsein der Patienten. Ihr Interesse am vorbeugenden Gewässerschutz wird geweckt.

 

6. Der MERK'MAL-Ansatz ist ein gelungener Beitrag zur Minderung von Röntgenkontrastmitteln in Gewässern, passgenau zur Spurenstoffstrategie des Bundes. Vom Pilotvorhaben zum bundesweiten Standard im vorbeugenden Gewässerschutz - daran arbeiten wir in MERK'MAL-2.

Teilnahme

Über einen Zeitraum von vier Monaten hinweg wurden in den vier großen Mülheimer Einrichtungen, die mit Röntgenkontrastmittel arbeiten, Urinbeutel an Patienten verteilt. Die Patienten sollten diese Beutel direkt nach der Untersuchung bei den ersten vier Toilettengängen verwenden. Die Beutel, in denen der Urin in ein geruchloses Gel umgewandelt wird, wurden anschließend im normalen Hausmüll entsorgt.

Umweltbewusstsein stärken, zum Mitmachen motivieren!

Für einige Röntgenkontrastmittel (RKM) konnte im Abwassersystem ein Rückgang während der Projektdauer auch gemessen werden. Die RKM-Mengen, die durch ein solches Sammlungskonzept zurückgehalten werden können, sind beachtlich - allein in Mülheim jährlich mehrere hundert Kilogramm. Hochgerechnet auf das gesamte Einzugsgebiet der Ruhr wären dies mit dem getesteten Konzept rund 4 Tonnen RKM pro Jahr. Die Konzentration von RKM in der Ruhr könnte durch die flächendeckende Einführung des Sammlungskonzepts bei konsequenter Umsetzung im Ruhrgebiet ungefähr halbiert werden.

Ermutigt von den bisherigen Ergebnissen plant das Projektteam daher den regionalen Roll-Out, der die Rückhaltung von RKM im Kern-Einzugsgebiet der Ruhr zum Ziel hat.

Unsere Partner: IWW Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserforschung in Mülheim, Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) aus Duisburg und IKU_die Dialoggestalter aus Dortmund. Gefördert durch Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).