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MERK’MAL - die Sammelphase

Mein Pipi kommt in den Müll

Im März 2017 ist das Forschungsprojekt MERK'MAL gestartet: Patienten, die in Mülheim an der Ruhr Röntgenkontrastmittel verabreicht bekommen, nehmen an einem Pilotprojekt zum Umwelt- und Gewässerschutz teil: MERK’MAL soll messbar dazu beitragen, die Einträge von Röntgenkontrastmitteln (RKM) in den Wasserkreislauf zu minimieren. Bis zum 29. Oktober 2017 wurden alle Patientinnen und Patienten, die an einer der vier teilnehmenden medizinischen Einrichtungen in Mülheim Kontrastmittel verabreicht bekommen, aufgefordert, bei den ersten vier Toilettengängen nach der Untersuchung einen Urinbeutel zu verwenden. Die Beutel bekamen sie zusammen mit Infomaterial in den Kliniken bzw. Praxen ausgehändigt. Sie wurden nach dem Gebrauch im normalen Hausmüll entsorgt. Durch Messungen an mehreren Standorten im Stadtgebiet wurde in diesem Zeitraum kontrolliert, ob sich die RKM-Konzentration im Wasser verringert hat.

Wer macht mit?

Neben dem IWW Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserforschung in Mülheim, dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) aus Duisburg und IKU_die Dialoggestalter aus Dortmund sind mit dabei:

  • das Evangelische Krankenhaus Mülheim
  • das St. Marien-Hospital
  • das Medizinische Versorgungszentrum Mülheim und 
  • die Radiologische Gemeinschaftspraxis Mülheim

Gefördert von Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die Kliniken und Praxen haben während der Sammelphase exakt erfasst, welche Röntgenkontrastmittel in welchen Mengen verabreicht wurden. Die Angaben waren für die Auswertung ebenso wichtig wie das Feedback der Patienten. Die bekamen mit den Urinbeuteln auch eine Antwort-Postkarte ausgehändigt, mit der sie portofrei und anonym zurückmelden konnten, ob sie die Beutel benutzt haben. Alternativ konnten sie ihr Feedback auch in einem geschützten Bereich auf der Projekt-Webseite www.merkmal-ruhr.de abgeben.

"Als Mülheimer haben wir eine besondere Beziehung zur Ruhr und eine besondere Verantwortung für den Umgang mit der Ressource Wasser", sagt Oberbürgermeister Ulrich Scholten, der die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hat. "Es ist unsere Pflicht, stets darauf zu achten, dass wir unsere Umwelt nicht stärker belasten als unbedingt nötig und innovative Wege zu beschreiten, um die Belastung weiter zu senken." Scholten appelliert daher an die Mülheimer: "Bitte unterstützen Sie MERK’MAL durch Ihr Mitwirken! Der Aufwand und die Unannehmlichkeiten sind nur gering – der positive Effekt für unser Trinkwasser aber könnte signifikant und messbar sein."

Dr. Claudia Mohr, Fachärztin für Radiologie am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), verweist darauf, dass "wir alle gemeinsam Verantwortung für die Natur" tragen. "Wir möchten unseren Kindern eine lebenswerte und saubere Umwelt bieten. Daher wollen wir die Ruhr vor der Belastung mit Kontrastmitteln und anderen Stoffen durch den Menschen schützen." Wenn jeder Einzelne seinen Beitrag leiste, könne man schon durch eine unspektakuläre Maßnahme  wie die Verwendung der Pipi-Beutel einen großen Effekt erzielen. Dr. Armin Schmidt von der Radiologischen Gemeinschaftspraxis zeigt sich insbesondere aufgrund des Feedbacks aus der Testphase sehr zuversichtlich: "Unsere Patientinnen und Patienten beurteilen das Projekt durchweg positiv und finden es gut, dass sie auf vergleichsweise einfache Art und Weise zum Umweltschutz beitragen können. Diese Einstellung motiviert wiederum unser Praxisteam."