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Kundeninformationen

Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Überall in den Nachrichten wird von Wasserknappheit und Wassersparen berichtet. Doch wie sieht es im Versorgungsgebiet der RWW aus? Hier ein paar Fragen und Antworten:

1. Müssen wir im Versorgungsgebiet der RWW mit Wasserknappheit rechnen?

Wasserknappheit zeichnet sich bei uns momentan nicht ab. Für die Versorgung unserer Kund*innen in Mülheim an der Ruhr und zum Großteil auch in Oberhausen und Bottrop bereiten wir Ruhrwasser zu Trinkwasser auf. An der Ruhr betreiben wir drei Wasserwerke. Sie sind miteinander verbunden und können im Bedarfsfall die Versorgung des anderen unterstützen. Grundwasser ist für die Versorgung der Menschen und Betriebe im Ruhreinzugsgebiet (rd. 5 Mio. Menschen) insgesamt nicht ausreichend vorhanden. Deshalb nutzt RWW - wie andere Wasserversorger an der Ruhr - den Fluss als sogenannte Rohwasserquelle.

Um die Versorgung der Menschen und Betriebe in unserem nördlichen Versorgungsgebiet in Dorsten, Gladbeck, Reken, Velen, Teile Schermbecks, Raesfeld-Erle und Gescher-Hochmoor sicherzustellen, nutzen wir in unseren drei Wasserwerken vor Ort Grundwasser, um daraus Trinkwasser herzustellen. Das gewinnen wir aus Tiefen von bis zu 120 Metern beispielsweise aus den "Halterner Sanden", einer im westlichen Münsterland verbreiteten, großflächigen Meersandablagerung aus der Kreidezeit. Es ist gut geschützt und bereits von hervorragender Qualität.

2. Was ist die Aufgabe des Ruhrverbands mit seinen Talsperren?

Um einen Gesamtblick auf die wasserwirtschaftliche Situation an der Ruhr zu erhalten, sollte stets der Ruhrverband einbezogen werden. Er regelt mit dem Betrieb seiner Talsperren als sogenannter Flussgebietsmanager maßgeblich den Wasserstand der Ruhr. Laut Lagebericht des Ruhrverbands vom 28. Juni, beträgt der Füllstand seiner Talsperren mehr als 87 Prozent. Es gilt vereinfacht gesprochen: Die Ruhr sollte immer so viel Wasser führen, dass Wasserversorger wie RWW ausreichend Trinkwasser für ihre Kund*innen produzieren können. In den vergangenen Jahren und auch Hitzesommern war das stets der Fall. Wichtig sind die Regenfälle in den Wintermonaten, die zur Wiederauffüllung der Talsperren dienen. Einmal gefüllt, kann das Wasser je nach Bedarf sukzessive abgelassen werden.

--- Update: Laut Lagebericht beträgt der Füllstand am 14. Juli 83,4 Prozent. ---

3. Was sollte ich beachten, wenn ich meine Pflanzen gieße?

Bei langanhaltenden Trockenphasen über mehrere Wochen steigt erwartungsgemäß die Nachfrage nach Wasser. Gerade für die Bewässerung von Pflanzen verzeichnen wir dann hohe Spitzenwerte insbesondere in den Abendstunden. Um in diesen besonderen Fällen auch für kritische Situationen noch ausreichend Reserven zur Verfügung zu haben, sollte sorgsam mit Wasser umgegangen werden. Dabei kann jeder mithelfen und beispielsweise das Gießen in den frühen Morgenstunden - oder automatisiert in der Nacht - vornehmen.

Ohnehin ist laut Bundesverband der Einzelhandelsgärtner morgens die beste Zeit zu bewässern. Es ist noch kühler, das Wasser ist bis mittags versickert. Pflanzen können es aufnehmen, wenn sie es am meisten benötigen. Wässert man abends, bleiben Boden und die Blätter noch lange feucht. Ideale Bedingungen für Pilzerkrankungen und Schnecken, die es dunkel und feucht mögen.

-> Lesen Sie auch die Tipps des BDEW zu Hitze und Wasserverbrauch

4. Gibt es ein Vergleich zu den Vorjahren?

Die vergangenen Jahre zeigen eine nahezu gleichbleibende Nachfrage bei unseren Kund*innen, mit einem leichten Anstieg im Hitzesommer 2019. Die Absatzmengen für die größeren von RWW versorgten Kommunen, wie Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck und Dorsten sahen in den vergangenen Jahren so aus:

In Mio. Kubikmeter (m³)

 2021202020192018
Oberhausen 14,915,015,314,7
Mülheim an der Ruhr10,410,710,910,1
Bottrop9,510,811,613,1
Gladbeck6,36,26,16,2
Dorsten4,24,14,04,0

Die hier angegebenen Mengen für 2021 sind noch vorläufig.

Laut BDEW (BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.) hat sich der Trinkwassergebrauch in den vergangenen Jahren so entwickelt: Seit 1990 ist der Trinkwassergebrauch pro Person pro Tag in Deutschland deutlich zurückgegangen – von 147 Litern im Jahr 1990 auf rund 121 Liter zu Beginn der 2010er Jahre. In den vergangenen Jahren haben heiße und trockene Sommer jedoch wieder zu einem leichten Anstieg des Pro-Kopf-Wassergebrauchs geführt. Im Jahr 2018 stieg der Gebrauch auf durchschnittlich 127 Liter pro Kopf und Tag. Im Jahr 2019 führte die Corona-Pandemie sogar zu einem Anstieg auf 129 Liter. Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und ausgefallene Reisen hatten dazu geführt, dass die meisten Bürger deutlich mehr Zeit zu Hause verbrachten und dort entsprechend mehr Wasser gebrauchten. Im Jahr 2021 lag der ProKopf-Gebrauch wieder bei durchschnittlich 127 Litern pro Tag.

BDEW-Grafik: Entwicklung des personenbezogenen Wassergebrauches