Unser Rohrnetz bringt das Wasser von den Wasserwerken zu Ihnen. Dort wird es gewonnen und aufbereitet. Ein System aus Rohrleitungen, Trinkwasserbehältern und Förderanlagen ermöglicht die Verteilung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet.
Ein paar Zahlen für das westliche Ruhrgebiet und angrenzende Münsterland:
- Über ein 2.980 Kilometer langes Rohrleitungsnetz mit Zubringer-, Haupt-, Versorgungs- und Anschlussleitungen gelangt es in die verschiedenen Versorgungsgebiete.
- Wir versorgen etwa 900.000 Menschen und zahlreiche Betriebe über 140.000 Hausanschlüsse mit Trink- und Brauchwasser.
- Circa 33.500 Schieber und Absperrklappen und etwa 23.500 Hydranten sind in unserem Rohrnetz verbaut.
Wasserzähler ermittelt individuellen Verbrauch
Auch Ihr Grundstück hat eine eigene Hausanschlussleitung, die mit der Versorgungsleitung verbunden ist. Durch die Anschlussleitung fließt Ihr Wasser über einen Wasserzähler zu den einzelnen Entnahmestellen im Gebäude. Der Wasserzähler ermittelt Ihre verbrauchte Menge Trinkwasser in Kubikmetern. In der Regel wird er einmal jährlich abgelesen. Jeder Wasserzähler ist geeicht. Alle sechs Jahre wird er ausgewechselt, um die gesetzlich vorgeschriebene neue Eichung zu erhalten. So wird sichergestellt, dass die Wasserzähler die gesetzlichen Anforderungen an die Messgenauigkeit erfüllen.
Verlegen, warten, reparieren
Unser Rohrnetz wird ständig gewartet, erweitert und überwacht. Techniker reparieren Rohrleitungen, verlegen neue, legen Leitungen um oder sanieren sie. Rohrbrüche z. B. treten immer unvorhergesehen und in vielen unterschiedlichen Arten auf. Hauptursachen dafür sind Erdbewegungen (Bergbau), Tiefbauarbeiten, Frost, Korrosion oder Druckstöße. Große Rohrbrüche werden in der Regel zeitnah erkannt, da häufig Wasser an die Oberfläche gelangt.
Um Wasserverluste möglichst früh zu erkennen und zu begrenzen, kontrollieren wir das Netz regelmäßig und systematisch. Mit elektro-akustischen Geräten und Korrelationsverfahren können Leckstellen häufig sehr präzise lokalisiert werden.