Durchschnittlich nutzt jeder Bundesbürger pro Kopf und Tag 122 Liter Wasser (Stand: 02/2026, Quelle: BDEW). Doch wo genau bleibt das Wasser?
- Körperpflege
Mit rund 36 Prozent entfällt der größte Anteil des Wasserverbrauchs auf Baden und Duschen. Ob die morgendliche Dusche, das entspannende Bad am Abend oder die schnelle Erfrischung zwischendurch – Wasser spielt hier eine zentrale Rolle im Alltag. Viele Menschen duschen regelmäßig und nutzen das Bad als festen Bestandteil ihrer täglichen Routine. Zu diesem Bereich gehört übrigens noch mehr: Auch das Wasser zum Zähneputzen, Händewaschen oder für eine kleine Katzenwäsche zwischendurch zählt dazu. All diese Momente sorgen dafür, dass wir uns frisch, gepflegt und wohlfühlen – Tag für Tag.
- Toilettenspülung
Die Toilettenspülung hat einen Anteil von 27 Prozent am täglichen Wasserbedarf. Trotz Spül-Stopp-Taste. Im Kasten befinden sich zwischen sechs und neun Liter Wasser, die je nach Spülung zum Teil oder komplett gebraucht werden. Dass es sich hierbei um gutes Trinkwasser handelt, macht gar nichts. Im Gegenteil: Es ist preiswerter, nur ein Leitungssystem zu betreiben, in dem durch striktes Qualitätsmanagement und garantierten Durchfluss die Qualität gesichert ist. Denn auch Wasser kann bei zu langer Stagnation in Leitungen verderben. Dann müsste es zum Trinken und Kochen gekauft werden, was viel teurer wäre.
- Waschen und Geschirrspülen
Damit Kleidung und Geschirr blitzblank sind, brauchen Waschmaschine und Geschirrspüler 18 Prozent des Wassers. Das klingt gar nicht viel, bedenkt man, dass nicht jeden Tag Waschtag ist.
- Essen und Trinken
Gerade einmal vier Prozent Wasser werden zur Zubereitung von Essen oder zum Trinken verwendet. Da werden Salate gewaschen, Kartoffeln gekocht und zwischendurch ein Tässchen Tee aufgebrüht oder die Eiswürfel für die Party am Wochenende vorbereitet.
- Sonstiges
Der restliche Anteil ist das Wasser, das jeder individuell nutzt.