Rohrnetz

Ein 3.000 Kilometer langes Rohrnetz stellt die Verbindung der Wasserwerke mit den Endverbrauchern her.

Generell sind Bereiche mit großen Höhenunterschieden in Druckzonen unterteilt, die jede über eigene Zuleitungen von einem Wasserwerk versorgt werden.

Für eine gesicherte Wasserversorgung und für einen wirtschaftlich günstigen Betrieb sind an den erforderlichen Stellen Wasserbehälter und -türme installiert. Nahezu 20.000 Hydranten dienen den erforderlichen Spülungen des Rohrnetzes und können im Bedarfsfall auch von der Feuerwehr genutzt werden.

Abmessung und Material der Rohre sind dem Verbrauch, der Wasserqualität und der Untergrundbeschaffenheit angepasst. In Bergbaugebieten, in denen Bergsenkungen auftreten bzw. zu befürchten sind, werden überwiegend duktile Gussrohre mit beweglichen Langmuffen eingesetzt, die eine axiale Bewegung zulassen. Sie gleichen bis zu einem gewissen Grad Zerrungen, Pressungen und Abwinkelungen aus.

Die Hausanschlussleitungen sind die Schnittstellen zum Endverbraucher. Wir verwenden hier die Materialien Stahlrohr, PVC und PE-HD. Darüber hinaus wechseln wir alte Hausanschlussleitungen der Hauseigentümer aus.

In einem Netzinformationssystem (NIS) werden alle relevanten Daten erfasst. Hierzu zählen unter anderem Dimensionierung, Material, Absperrarmaturen, Hydranten, Hausanschlüsse und Zähler sowie Rohrschäden.