Mülheimer Verfahren

Im wasserreichen Ruhrtal zwischen Essen-Kettwig und Mülheim-Styrum verfügen wir über mehr als 150 Hektar Gewinnungsgelände. Sie sind größtenteils als Wasserschutzzone 1 ausgewiesen, um sie vor schädlichen Einflüssen abzuschirmen.

Das Trinkwasser für den Süden unseres Versorgungsgebiets wird aus Oberflächenwasser der Ruhr gewonnen.

Speziell hierfür wurde mit dem Mülheimer Verfahren in Zusammenarbeit mit den führenden Wasserwissenschaftlern der Bundesrepublik eine überwiegend biologische Aufbereitungsform entwickelt, die die früher übliche Chlor-Desinfektion durch Ozon und Aktivkohlefilter ersetzt. Abschließend durchläuft das Trinkwasser eine mehrtägige Bodenpassage und wird dann aus Brunnengalerien und Sickerstollen zurück gewonnen und ins Netz gepumpt. Dies wird als Multi-Barrieren-System bezeichnet und findet inzwischen weltweit Beachtung.