Wasserkraftwerk

Nutzung einer regenerativen und damit umweltfreundlichen Energiequelle

In der Mülheimer Ruhraue unterhalten wir ein Wasserkraftwerk, mit dem die kinetische Energie der Ruhr als regenerative und damit umweltfreundliche Energiequelle genutzt wird.

Von außen erinnert das denkmalgeschützte Gebäude aus Ruhrsandstein eher an eine Wasserburg. Doch die 1922 bis 1926 von RWW errichtete Anlage ist heute mit modernster Technik ausgestattet. Ursprünglich diente sie der Eigenversorgung der Wasserwerke Dohne und Styrum.

1988/89 renovierte man das Kraftwerk grundlegend. Das Gebäude beherbergt eine Francis-Doppelkammer-Turbine und zwei Kaplan-Turbinen. Maximal fluten insgesamt 105 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Maschinen. Bei höheren Abflusswerten der Ruhr wird der Wasserstand der Stauhaltung über die dazugehörige Wehranlage Kahlenberg konstant gehalten.

Walzenwehr und Kraftwerk sind voll automatisiert und werden von einem zentralen Leitstand im Wasserwerk Styrum aus fernüberwacht.

Interessant ist auch die in einer alten Turbinenkammer eingerichtete Fischschleuse, die den Flussbewohnern das Überwinden des Stationsgefälles von rund fünf Metern ermöglicht.