Wasserschutzgebiete

Um unser Grundwasser vor Einträgen zu schützen, die durch Menschen verursacht wurden und unser Trinkwasser gefährden könnten, werden Trinkwasserschutzgebiete festgesetzt.

Ein Trinkwasserschutzgebiet umfasst in der Regel das gesamte Einzugsgebiet der Wasserförderung, also alles Wasser, was der Trinkwasserförderung oberirdisch oder unterirdisch zufließt. Damit das Trinkwasser nachhaltig geschützt wird, werden Trinkwasserschutzgebiete in mehrere Wasserschutzzonen unterteilt. In jeder dieser Schutzzone sind Beschränkungen für anderweitige Nutzungen, die nicht der Wassergewinnung dienen, festgelegt. Die Auflagen für die Nutzungsbeschränkungen richten sich nach den unterschiedlichen Auswirkungen der potenziellen Gefahrenherde, in Abhängigkeit der örtlichen geologischen bzw. hydrogeologischen Verhältnisse. Ein Wasserschutzgebiet wird in der Regel in folgende Wasserschutzzonen aufgeteilt:

  • Fassungsbereich (Zone I)

  • Engere Schutzzone (Zone II) - Schutz vor pathogenen (potentiell krankheitserregenden) Mikroorganismen

  • Weitere Schutzzone (Zone III, ggf. aufgeteilt in Zone III A, III B und III C) - Schutz vor chemischen Einträgen